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Fluch der Verlorenen


Fluch der Verlorenen (Originaltitel: Horizons West) ist ein US-amerikanischer Western von Budd Boetticher aus dem Jahr 1952. Der Film thematisiert die Probleme der Südstaaten nach dem amerikanischen Bürgerkrieg: „Soziales und wirtschaftliches Chaos […], regionale Feindschaften und viele Tausende Kriegsveteranen, viele von ihnen heimatlos und verbittert“; dies wird verknüpft mit einem Vater-Sohn-Konflikt und dem Motiv der verfeindeten Brüder.Fluch der Verlorenen (Originaltitel: Horizons West) ist ein US-amerikanischer Western von Budd Boetticher aus dem Jahr 1952. Der Film thematisiert die Probleme der Südstaaten nach dem amerikanischen Bürgerkrieg: „Soziales und wirtschaftliches Chaos […], regionale Feindschaften und viele Tausende Kriegsveteranen, viele von ihnen heimatlos und verbittert“; dies wird verknüpft mit einem Vater-Sohn-Konflikt und dem Motiv der verfeindeten Brüder.
Deutscher TitelFluch der Verlorenen
OriginaltitelHorizons West
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1952
Länge78 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieBudd Boetticher
DrehbuchLouis Stevens
ProduktionAlbert J. Cohen
MusikHenry Mancini
Herman Stein
KameraCharles P. Boyle
SchnittTed J. Kent
Besetzung
Robert Ryan: Dan Hammond
Julia Adams: Lorna Hardin
Rock Hudson: Neil Hammond
Judith Braun: Sally Eaton
John McIntire: Ira Hammond
Raymond Burr: Cord Hardin
James Arness: Tiny McGilligan
Dennis Weaver: Dandy Taylor
Frances Bavier: Martha Hammond
Tom Powers: Frank Tarleton
John Hubbard: Sam Hunter
Rodolfo Acosta: General José Escobar Lopez
Douglas Fowley: Ed Tompkins
Walter Reed: Layton
Raymond Greenleaf: Eli Dodson
Dan Poore: Cy
Frank Chase: Borden
Mae Clarke: Mrs. Jane Tarleton

1865, nach Ende des Bürgerkriegs, kehren die Halbbrüder Dan und Neil Hammond mit ihrem gemeinsamen Freund und Vorarbeiter ihres Vaters Tiny McGilligan nach Hause zurück. Auf ihrer Ranch nahe Austin (Texas) werden sie von der Familie und alten Freunden herzlich empfangen.
Während Neil und Tiny das Landleben vermisst haben, hat Dan die Absicht, schnelles Geld zu verdienen. Bürgermeister Frank Tarletton verschafft Dan über den Rinderbaron Cord Hardin Zugang zu einer elitären Pokerrunde. Dan verliert nicht nur das von seinem Freund Sam Hunter geliehene Geld, er muss Hardin auch noch einen Schuldschein über 5000 Dollar ausstellen. Dieser genießt seine Überlegenheit, da ihm nicht entgangen ist, dass Dan regelmäßig mit seiner Frau Lorna flirtet.
Dan sucht eine Gruppe herumstreifender Deserteure auf. Durch Fürsprache seines ehemaligen Kameraden Dandy Taylor, der sich ebenfalls in der Gruppe befindet, wird der charismatische Dan der Anführer der Gesetzlosen.
Mit Viehdiebstahl und illegalen Geschäften mit General Escobar aus der mexikanischen Zona Libre gelangt Dan zu erstem Geld.
Als Dan seine Wettschulden begleicht, fällt Hardin auf, dass sein Land bereits mehrfach überfallen wurde, die Freunde von Hammond bisher jedoch verschont geblieben sind.
Daraufhin lässt Hardin Neil von seinen Männern abfangen und verprügeln. Lorna alarmiert Dan; dieser befreit seinen Bruder mit seinen Männern und erschießt dabei Hardin. Gestützt durch Lornas Aussage wird Dans Verhalten vom Gericht als Notwehr eingestuft. Lorna und Dan gestehen sich ihre Liebe.
Dan nutzt das momentane Chaos der Nachkriegszeit und die fehlenden Gesetzeshüter aus. Mit Hilfe des Richters sucht er Gesetzeslücken, findet Formfehler in Kaufverträgen und droht säumigen Steuerschuldnern. Dadurch vereinnahmt er einige Ländereien und gelangt zu Wohlstand und Macht.
Der Bürgermeister sieht keine weitere Möglichkeit, als Hilfe in Washington anzufordern und um Neugründung der Texas Rangers zu bitten. Er ernennt Neil zum vorläufigen Marshall.
Dan und Dandy versuchen, den Bürgermeister von seinem Plan abzubringen. Als dieser sich weigert, erschießt Dandy ihn vor der eigenen Haustür.
Als der Richter die Klage der Witwe gegen Dan, dessen Stimme sie erkannt hat, abweist, geraten die Bürger in Aufruhr. Entschlossen zur Selbstjustiz, stürmt die aufgebrachte Menschenmenge Dans Büro. Nur durch das beherzte Eingreifen Neils kann Dan gerettet werden. Der wütende Mob verfolgt die beiden Brüder bis zum Gefängnis. Dan gelingt die Flucht, indem er Tiny überlistet und erschießt. In dem anschließenden Schusswechsel wird Dandy von den Bürgern getötet. Dan gelingt die Flucht nach Mexiko.
Als Neil und sein Vater Dan in der Zona Libre stellen wollen, um ihn nach Austin zu bringen, gelingt es Dan, beide zu entwaffnen. Als er sie mit vorgehaltener Waffe auf der Straße vor sich her gehen lässt, trifft ihn ein Farmer, der ihm auflauerte; auch Lornas Warnruf konnte dies nicht verhindern. Dans letzte Worte zeigen seine Liebe zu Lorna und sein Schuldbewusstsein gegenüber seinem Vater.
Unbestimmte Zeit später beobachten Martha Hammond und Sally stolz, wie Ira und Neil losreiten, um ihre Rinder „als Erste in Texas“ mit der Eisenbahn nach Abilene zu bringen.








 
Budd Boetticher (* 29. Juli 1916 in Chicago, Illinois; † 29. November 2001 in Ramona, Kalifornien; eigentlich: Oscar Boetticher jr.) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der vor allem durch seine mit Darsteller Randolph Scott gedrehten minimalistischen Western Filmgeschichte schrieb.
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