Rhapsodie in Blei (Rustler's Rhapsody)

Rhapsodie in Blei (Originaltitel: Rustler's Rhapsody) ist ein Western aus dem Jahr 1984. Das als Hommage an die Zeit der B-Western in deren Stil gehaltene Werk wurde im deutschsprachigen Raum am 26. Juli 1985 in den Kinos erstaufgeführt und ein halbes Jahr später auf Video veröffentlicht.

Rex O'Harlihan ist ein singender Cowboy beim Film; als einziger kennt er die Drehbücher und behauptet somit, also auch die Zukunft zu kennen. Die Westernstädte seien immer gleich, und es sei sein Karma, in diese zu reiten, den dortigen Guten – die immer arm seien – gegen die Bösen – die immer reich seien – beizustehen und nach getaner Arbeit wieder wegzureiten.
TitelRhapsodie in Ble
Orginal TitelRustlers' Rhapsody
Jahr(1985)
RegieHugh Wilson
BesetzungTom Berenger, G.W. Bailey, Marilu Henner, Andy Griffith, Fernando Rey, Sela Ward, Brant Van Hoffman, Christopher Malcolm, Jim Carter, Paul Maxwell, Manuel Pereiro, Margarita Calahorra, Billy J. Mitchell, John Orchard, Emilio Linder, Alan Larson, Thomas Abbot, Patrick Wayne
LandUnited States
SubgenreComedy Western
Dieses „geheime Wissen“ scheint auch mit den Wurzeln zusammenzuhängen, die er ab und zu ausgräbt und isst.
Mit seinem Pferd Wildfeuer reitet er diesmal in Oakwood Estates ein, begibt sich in den Saloon und trifft dort auf den stadtbekannten Säufer Peter. Der gibt für ein Freigetränk gerne die Zustände in der Stadt preis: Die Bewohner (und ganz besonders die Schafzüchter) werden von den Viehzüchtern drangsaliert, die unter der Führung von Colonel Ticonderoga stehen. Gegen ihn stellt sich nur Tracy, die in diesen Städtchen übliche Hure mit dem Herzen aus Gold; der eigentliche Arm des Gesetzes, der Sheriff, ist vom Colonel gekauft. Als der Vormann des Colonels, Blackie, in den Saloon kommt, bringt er zwei seiner Leute mit, die gleich einen Schafzüchter erschießen; im anschließenden Trubel wird Blackie in den Rücken geschossen, während Rex die Leute entwaffnen kann.
Peter wechselt vom Trunkenbold zum Gehilfen des singenden Cowboys, der ihn klaglos und freudig aufnimmt und zu seinem Zeltplatz reitet, wo gleich zwei Frauen nähere Bekanntschaft mit Rex schließen wollen: Neben Tracy findet sich auch die Tochter des Colonels ein. Währenddessen sucht dieser einen Verbündeten im Boss der Eisenbahngesellschaft, dem er die vielen Gemeinsamkeiten darstellt.
Rex kann die Bösewichter reihenweise überlisten, da er ja jede ihrer Handlungen kennt, bevor sie sie ausführen. Als er allerdings auf Bob Barber trifft, der zu den Guten zu gehören scheint, kommen bei ihm Zweifel auf, die Barber gestreut hat: Reicht es, der beste aller Guten zu sein, oder muss man auch noch zweifelsfrei heterosexuell sein – denn er fühlt sich zu Barber hingezogen. Er verweigert sich dem vorgesehenen Schlussduell und bereitet sich stattdessen mit Peter darauf vor, die Rollen von Held und Sidekick zu wechseln.
Bob kann erzählen, dass Rex' Zeiten als Held vorbei sind. Die beiden Colonels lassen dem unerfahrenen Peter auflauern; also muss Rex wieder eingreifen und kann sich mit den Schafzüchtern erfolgreich Bob, den Ranchern und dem Eisenbahner entgegenstellen. Bob wird als das Gegenteil eines Guten entlarvt: er ist Rechtsanwalt. Dann wird er von Rex erschossen. Colonel Ticonderoga erklärt den Kleinkrieg zwischen Farmern und Züchtern für beendet, bittet um Verzeihung und richtet eine große Party für Rex und Peter aus, zu deren Ende die beiden in den Sonnenuntergang reiten.














 

 

 

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